
Im vorigen Kapitel wurde deutlich, dass die mit "C" beginnende Tetrachordkette auch dort endet.
C-dur (0 Kreuze)
G-dur (1 Kreuz: fis)
D-dur (2 Kreuze: fis, cis)
A-dur (3 Kreuze: fis, cis, gis)
E-dur (4 Kreuze: fis cis, gis, dis)
H-dur (5 Kreuze; fis, cis, gis, dis, ais)
Fis-dur (6 Kreuze: fis. cis, gis, dis, ais, eis)
Ges-dur (6 Bs: b, es, as, des, ges, ces)
Des-dur (5 Bs: b, es, as, des, ges)
As-dur (4 Bs: b, es, as, des)
Es-dur (3 Bs: b, es, as)
B-dur (2 Bs: b, es)
F-dur (1 B: b)
C-dur (0 B)
Wird dieser sich schließende Kreis auch bildlich dargestellt, ergibt sich folgende Grafik
(Es bleibt kein Platz für einen Violinschlüssel, deswegen wird dieser hier vorausgesetzt.):
Hieraus lässt sich die gebräuchliche Form des Quintenzirkrels ableiten, die viel übersichtlicher ist:
Der Quintenzirkel zeigt die Reihenfolge der Tonarten, die jeweils enthaltenen Vorzeichen und deren Reihenfolge.
Rechts herum stehen die Kreuz-, links herum die B-Tonarten.
Jeder Dur-Tonart ist eine Moll-Tonart zugeordnet.
Diese sind im Inneren des Kreises notiert und zwar immer gegenüber der zugehörigen Dur-Tonart. Die beiden einander
zugehörigen Tonarten nennt man Paralleltonarten.
Die Tonarten gleichen Geschlechts, die sich im Quintenzirkel gegenüberstehen sind Komplementärtonarten. Das sind die Tonarten, die am weitesten voneinander entfernt sind (z.B. C-dur - Fis-dur oder As-dur - D-dur).
Die Moll-Tonarten und ihre Tonleitern