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Die Harfe, die Leier
Die Harfe hat 47 Saiten, die diatonisch in Ces-Dur gestimmt sind
(Ces1 - ges4). Das entspricht einem Umfang von
6 1/2 Oktaven.
Zur Orientierung sind alle Ces-Saiten rot und alle Fes-Saiten blau gefärbt.
Die Saiten sind im Bass stahlumsponnen, ansonsten aus Darm, Nylon oder Perlon. Weitere
wesentliche Bestandteile der Harfe sind der Korpus (Resonanzkörper),
der geschwungene Hals und die Säule, die
sich zwischen zwischen Kopf und Fuß befindet. Die Saiten sind von den Wirbeln am Hals zu der Aufhängeleiste am Korpus gespannt. Im
Fuß integriert ist der Pedalkasten, der sieben Pedale beherbergt. Zu allen Saiten eines Namens
gehört eines dieser Pedale. Wird nun das Ces- Pedal einmal getreten, erhöhen sich alle Ces zu C
(Abbildung b), wird es zweimal getreten zu Cis
(Abbildung c. Abbildung a zeigt die Saite in
ihrem unbeeinflussten Zustand). Dies wird durch eine Mechanik im Korpus ermöglicht, bei der
durch Drehen von Scheiben, die mit Stiften versehen sind die Saite an der entsprechenden Stelle
"abgekniffen" und so verkürzt wird. So kann auch Chromatik gespielt werden, obwohl
die Harfe diatonisch gestimmt ist.
Die Harfe ist ab dem 19. Jahrhundert Bestandteil des Sinfonieorchesters.
Vorläufer der Harfe ist die Leier. Sie kann pentatonisch oder
diatonisch bespannt werden. Auch die Anzagl der Saiten variiert stark.