
Die gedruckten Noten eines Musikstückes nennt man Partitur. Diese ist unterschiedlich aufgebaut, je nachdem, welche und wie viele Instrumente mitspielen.
Die einfachsten Partituren ergeben sich, wenn ein Musikstück von nur einem einzigen Melodieinstrument gespielt werden soll, z.B. von einem Blas- oder Streichinstrument:
Über allem steht der Titel des Stückes, rechts über den Noten aber unterhalb des Titels der Name des Komponisten. Über dem ersten Takt befindet sich die Vortragsangabe. Vor der ersten Zeile, die nach rechts eingerückt ist, ist der Name des Instrumentes vermerkt, für welches das Musikstück geschrieben wurde. Oft sind entweder über dem jeweils ersten Takt einer Notenreihe oder aber alle fünf Takte eine Zahl zu finden, die verdeutlicht, der wievielte Takt sich an dieser Stelle befindet.
Für eine Partitur mit zwei gleichen (Duett) oder unterschiedlichen (Duo) Melodieinstrumenten gelten die selben Regeln. Zur Verdeutlichung, welche zwei Notensysteme zusammen gehören, werden am Beginn einer jeden Reihe die zusammengehörigen Systeme mit einer so genannten Akkoladenklammer zusammengefasst. Die zusammengefassten Notensysteme bilden dann eine Akkolade. Dennoch bekommt jedes Instrument seine eigenen Taktstriche, diese werden also nicht innerhalb der Akkolade durchgezogen. Eine Ausnahme ist nur der erste (linke) Taktstrich einer jeden Akkolade: dieser wird durchgezogen.