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DIE AKKORD-UMKEHRUNGEN

 

Die Akkorde, die in Akkorde, Allgemein vorgestellt wurden, sind Grundstellungen,
d.h. die Grundtöne der jeweiligen Akkorde sind immer deren tiefster Ton.
Ein Akkord kann aber mehrere Erscheinungsformen haben,
ohne dabei sein Tongeschlecht ( Dur oder Moll ) zu verändern.

Umk01

Als Beispiel dient hier ein C-Dur-Akkord. Von einer Umkehrung spricht man,wenn nicht
derGrundton des Akkordes der tiefste ist,sondern der Terzton oder der Quintton
(siehe Grafik). Dieser Akkord kann nur zwei Umkehrungen haben, weil außer
dem Grundtonnur zwei weitere Töne vorhanden sind, die der jeweils tiefste sein können.
 

Im nebenstehenden Beispiel erreicht man die jeweils nächste Umkehrung, indemder tiefste Ton
des Ausgangsakkordes oktaviert wird und so über die anderen Akkordtöne zu liegen kommt.

 

Um die einzelnen Umkehrungen benennen zu können, erhalten diese Namen, die sichaus den
Intervallverhältnissen der beiden oberen Töne zum jeweils tiefsten Akkordton zusammensetzen:

Umk02LINKSUmk02MITTEUmk02RECHTS02
(Klicken Sie auf einen Akkord, um diesen zu hören)

Die 1. Umkehrung müsste eigentlich Terzsextakkord heißen, aus bestimmten Gründen
wird er aber nur Sextakkord genannt.

Wie erkennt man die Umkehrungen?