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Die Fuge

 

Eine Fuge ist eine streng polyphone mindestens dreistimmige (sehr selten  nur zweistimmige)
musikalische Form. Der Begriff “Fuge” kommt vom lateinischen Verb “fugare” ( = in die Flucht
schlagen). Der Eindruck des voreinander Fliehens kann beim Höhren eines polyphonen
Stimmengeflechts (speziell bei den formalen Gegebenheiten eines Fugenbeginns) entstehen,
daher wahrscheinlich die Herleitung dieses Wortes.

Die Fuge ist eine typische Form des barocken Zeitaltertes (ca. 1600 - 1750), die mit dem Tode
J. S. Bachs  im Jahre 1750 ihre Vollendung findet. Zwar sind auch danach noch bedeutende Fugen
geschrieben worden, diese wurden dann aber nicht als Form an sich weiterentwickelt, sondern
Bestandteil einer anderen musikalischer Formgattung, nämlich der der Sonate.

 

Das allen Fugen zu Grunde liegende Formprinzip