Gästebuch
Impressum
Suche


Die Hauptfunktionen

 

In C-dur liegen die drei Hauptdreiklänge auf dem “c”, dem “f” und dem “g”:

Schluessel0601dur0302030204dur0205dur02060708

Ordnet man die drei Hauptdreiklänge so an, dass der Durakkord auf dem “f” unter dem
C-dur-Akkord und der Dur-Akkord auf dem “g” über diesem zu liegen kommt, dann sind die
Akkorde F - C und C - G jeweils eine Quinte voneinander entfernt: Man sagt dann, sowohl
die Akkorde F - C als auch C - G sind quintverwandt. Die Quintverwandtschaft ist das
 wichtigste Verwandtschaftsverhältnis für diejenige Musik, auf die die Stufen- und die
 Funktionstheorie anwendbar ist.

TDSQuint03

Der zentrale Akkord ist der Akkord über dem Grundton. Seine Funktion ist es, die Tonalität des
Musikstückes hörbar festzulegen: Alle Noten werden in Bezug auf diesen Akkord gehört.
Der Name dieser Funktion ist TONIKA (abgekürtzt: T ).
Der zweitwichtigste Akkord ist der mit der Tonika aufwärts quintverwandte. Sein Terzton ist der
Leitton (Link ist ein Popup) der Grundtonart. Seine Funktion ist es, die Tonika vorzubereiten,
d.h. im Normalfall folgt nach diesem Akkord die Tonika.
Der Name dieser Funktion ist DOMINANTE (abgekürzt: D ).
Fehlt noch der Akkord, der abwärts mit der Tonika quintverwandt ist. Seine Wirkung ist deutlich
schwächer als die der Dominante. Er kann die Tonika vorbereiten, da er aber nicht den Leitton beinhaltet, muss diese nicht so zwingend folgen wie bei der Dominante.
Der Name dieser Funktion ist SUBDOMINANTE (abgekürtzt: S ).

Diese drei Funktionen sind die Hauptfunktionen einer Tonart.

LedFunk01

Da in den Hauptfunktionen alle Töne der zugehörigen Tonleiter vorkommen, kann man mit ihnen
auch jeden Tonleiterton harmonisieren.

Einige Beispiele

Der vierstimmige Satz