Gästebuch
Impressum
Suche


Die leitereigenen Dreiklänge in Dur

 

Werden jedem Tonleiterton jeweils eine Terz und eine Quinte der Gestalt hinzugefügt, dass nur die
der Leiter zugehörigen Töne verwendet werden, also keine leiterfremden, ergibt sich folgendes
Beispiel (hier in C-dur):

LeD01

Da der erste und der achte Akkord gleich sind, ergeben sich sieben Dreiklänge, die in C-dur
verwendet werden können, ohne die Tonart in Form einer Alteration (Link ist ein Popup) zu verlassen.
Das sind die leitereigenen Dreiklänge.

Beim genauen Hinhören und -sehen fällt auf, dass sich die Akkorde nicht alle gleichen, sondern
dass sie unterschiedlichen Geschlechts sind:

Schluessel0501050206030504040505060407040804
(Klicken Sie auf den Akkord, um diesen zu hören.)

Der erste, der vierte und der fünfte sind Dur-, der zweite, der dritte und der sechste
Moll-  Akkorde und der siebte ist ein verminderter Dreiklang.
Die drei Dur-Akkorde werden Hauptdreiklänge genannt. Im Folgenden beginnen sich Stufen- und
Funktionstheorie voneinander zu unterscheiden: Während in der Stufentheorie die drei Mollakkorde
und der verminderte gleichermaßen als Nebendreiklänge angesehen werden, nimmt der
 verminderte Akkord in der Funktionstheorie eine Sonderstellung ein, so dass sich hier zu den drei
Hauptakkorden nur drei Nebenakkorde gesellen und der verminderte Akkord über dem siebten Ton
zunächst ausgeklammert wird.

Die Hauptfunktionen