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4.1.2d Oboen- und Fagottinstrumente

 

Das Wort “Oboe” stammt aus dem französischen “haut bois” (= hohes Holz).
Das Instrument wird in französischer (zylindrische Bohrung des Rohres, schärferer Klang) und in deutscher (konische Bohrung des Rohres, milderer Klang) Bauweise hergestellt.

Zur Oboenfamilie gehören das Englischhorn (Altoboe), das Fagott und das Kontrafagott. Selten ist das Heckelphon (Baritonoboe, erstmals 1904 gebaut von Wilhelm Heckel), das aussieht wie ein vergrößertes Englischhorn).

Oboe01

Die Oboe ist das Sopraninstrument der Familie.
Tonumfang: h - f3

OboeSti01

deutsche Oboe

französische Oboe

Oboe02

Das Englischhorn ist das Altinstrument der Familie. (Es hat mit einem Horn [Blechblasinstrument] nichts zu tun.)
An Stelle eines Trichters oder Bechers befindet sich am Ende des Instrumentes eine birnenförmige Verdickung, der so genannte Liebesfuß.
Das  Englischhorn ist ein transpo- nierendes Instrument. (Link ist ein Popup) Es steht in f und klingt eine Quinte tiefer als notiert
.

Tonumfang: e - c3.

OboeSti02

Fagott01

Das Fagott übernimmt den Basspart der Oboe.
Das Fagottrohr ist einmal “gefaltet”: Flügel und Bassstange stecken im Stiefel. Am S-förmigen Anblasrohr ist das Mundstück mit dem Doppelrohrblatt befestigt.

Tonumfang: B1 - d2 , versierte Spieler schaffen es bis as2.

           FagottSti01  

Kontrafagott02

Das Rohr des Kontrafagottes ist fünf mal gefaltet (!). Auch hier wird das Doppelrohrblatt von einem gebogenen Anblasrohr gehalten.
Das Kontrafagott klingt eine Oktave tiefer als notiert.

Tonumfang: B2 - g1 .

FagottSti02

Die Sackpfeife (Dudelsack)

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