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Partiturkunde 2
Eine Klavierpartitur unterscheidet sich in einigen Einzelheiten von einer solchen für zwei Soloinstrumente (Partiturkunde 1). Zwar benötigt das Klavier auch zwei Notensysteme (es können auf diesem Instrument so viele Noten gleichzeitig gespielt werden, dass das notwendig ist), da es sich aber um ein einziges Instrument handelt, dass von nur einem Spieler gespielt wird, werden die Taktstriche zwischen den Notensystemen durchgezogen. Die so zusammengehörigen Notensysteme bezeichnet man als “gruppiert”. Dementsprechend unterscheidet sich die Akkoladenklammer nicht gruppierter Notensystemen (a) von denen gruppierter (b).
a): Akkoladenklammer: , b): Gruppenklammer: 
Die Instrumentenbezeichnung befindet sich nun zwischen den beiden Systemen links von der Spitze der Gruppenklammer.

Bei einem Musikstück für Klavier und einem weiteren Solo-Instrument befindet sich das Notensystem des Solo-Instruments über denen des Klaviers und wird oft etwas kleiner dargestellt. Hier gehören drei Systeme zu einer Akkolade. Die Gruppierung der beiden Klavier-Systeme wird wieder mit einer Gruppenklammer verdeutlicht, das System des weiteren Instruments erhält keine besondere Klammer. Der Taktstrich zwischen dem Solo-Instrument und der Klaviergruppe ist unterbrochen, da das Solo-Instrument nicht mit den Systemen der Klaviergruppe gruppiert ist. Der erste (linke) Taktstrich jeder Akkolade ist jedoch durchgezogen, sonst wäre schließlich nicht erkennbar, welche Notensysteme zu einer Akkolade gehörten.

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Partiturkunde 3
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