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Der Dominantseptakkord

ALLGEMEIN

 

Der Dominantseptakkord   ( D7 ) entsteht, indem der V. Stufe ( D ) eine
(leitereigene) kleine Septime hinzugefügt wird:

D701ajpgD701bjpgD701cjpg
(Klicken Sie auf den D7, um diesen zu hören)

 

Intervallanalyse:

D702aD702b02D702c02D702d02D702e02D702f
(Klicken Sie auf das entsprechende Intervall, um es zu hören)

Die verminderte Quinte und die kleine Septime, die durch den hinzugefügten Septimton entstehen,
verhelfen dem Akkord zu einem größeren Spannungsgehalt.

Der Klang gewinnt an Spannung, da der Septimton ein 2. Leitton (Link ist ein Popup) ist.
Im Gegensatz zum 1. Leitton ( dem Terzton) ist der Septimton ein Leitton von oben.
Leittöne werden bis auf eine Ausnahme (s. u.) immer in ihre Bestimmungstöne geführt,
d.h. aufgelöst:
Der Septimton der Dominante in den Terzton der Tonika -
der Terzton der Dominaqnte in den Grundton der Tonika.

D70303

 

Wird jeder Ton des D7 folgerichtig in die Tonika geführt, fehlt dieser der Quintton:

D704

Wenn eine vollständige Tonika erwünscht ist, muss - bei folgerichtiger Stimmführung - der Dominantseptakkord ohne Quinte gesetzt werden:

D70502

Sollen beide Akkorde vollständig erklingen, muss eine Ungenauigkeit in der Stimmführung in Kauf genommen werden: Der Terz-Leitton des  D7 kann in die Quinte der Tonika abspringen,
aber nur dann, wenn dies nicht im Sopran geschieht.

Im folgenden Beispiel springt der Terz-Leitton der Dominante im Sopran ab in den Quintton
der Tonika. Das ist zu vermeiden:

D706a

Möglich hingegen ist das selbe Abspringen

 im Alt                                    und                                im Tenor.
D706b02                     D706c

Stufen--und-Geberalbass-Not07

Beispiele in weiter Lage

Die Umkehrungen des Dominantseptakkordes