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HARMONIELEHRE I
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HARMONIEFREMDE TÖNE

 

"Harmoniefremde" Töne sind Nebennoten, die nicht zu dem Akkord der jeweiligen Funktion gehören. Sie haben daher zwangsläufig mehr oder weniger dissonanten Charakter. (Das Wort "harmoniefremd" ist hier deswegen in Anführungsstrichen gesetzt, da jede Tonkombination eigentlich eine "Harmonie" darstellt, weswegen ihr auch kein Ton "fremd" sein kann. Arnold Schönberg schreibt in seiner Harmonielehre deshalb von "dem Harmonie system fremden" Tönen.)

Beim Betrachten von harmoniefremden Tönen und dem Zusammenhang, in dem sie stehen, erweitert sich der Blick auf die Harmonielehre, da hier der Takt und Ansätze von Melodik beginnen, eine Rolle zu spielen.

Zu den harmoniefremden Tönen zählen:

- Vorhalte,
- Wechsel- und Durchgangsnoten,
- Vorausnahmen,
- Orgelpunkte,
- sonstige Nebennoten.

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